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SITZKURS – VERBESSERE DEINEN SITZ!

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Um Hilfen als gezielte und dezente Signale zur Verständigung zwischen Reiter und Pferd einsetzen zu können, ist ein unabhängiger und ausbalancierter Sitz notwendig. Sitzt der Reiter richtig, wird die Einwirkungsmöglichkeit auf das Pferd und nicht zuletzt die Sicherheit des Reiters im Ausnahmefall verbessert .

Wir stellten hierbei auch bei uns Lücken im Reitvermögen fest und organisierten einen Spezial-Sitzkurs.

Um am Sitz gezielt zu arbeiten führte Jennifer Pothmann mit uns Lektionen in jeweils drei Einheiten durch. Damit sich der Reiter ganz auf sich konzentrieren konnte, wurden die Pferde longiert, wobei darauf geachtet wurde die Pferde im regelmäßigen Turnus zu wechseln. So wurde eine Überforderung vermieden und die Reiter hatten die Möglichkeit auf verschiedenen Pferden zu üben.

Trainiert wurde ohne Sattel nur mit Haltegurt, mit Sattel ohne Bügel und mit Sattel mit Steigbügeln, so dass das Gefühl für das Pferd unter dem Reiter, die Verlängerung des Beins und das Gleichgewicht geschult wurde.

Mit einer Videoanalyse wurde die Wahrnehmung der Bewegungsabläufe erweitert und damit eine weitere Verbesserung erzielt.

Natürlich hat diese Veranstaltung durch die gemeinsame Anstrengung einfach nur Spaß gemacht, aber es hat, wie alle bestätigten, für jeden Einzelnen aufschlussreiche Erkenntnisse und eine neue Idee vom Reiten gebracht. Und es wird sicher auch den Pferden guttun, wenn wir zukünftig schonender auf ihren Rücken sitzen.

Um das Gelernte wieder aufzufrischen werden wir solch einen Kurs sicherlich wieder durchführen.

BODENARBEITSKURS JUNI 2014

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Wer sich mit einem Pferd nicht nur auf den paar bekannten Wegen zwischen Reithalle und Stall bewegt wird sehr schnell feststellen, wie schwierig die alltägliche Kommunikation mit dem vierbeinigen Partner sein kann, denn er hat Eigenheiten, Vorlieben und Ängste wie wir.

Als Vertrauen bildende Maßnahme und für die Sicherheit im Umgang mit dem Pferd fanden sich einige Mitglieder im Juni zusammen und übten unter der kompetenten Anleitung von Michaela Prause Kommunizieren und Agieren. In Einheiten, die Mensch und Pferd nicht überfordern, wurden Tempowechsel, Schlangenlinien und Stangenüberquerungen trainiert. Manch einer war erstaunt über die Schwächen der eigenen Körpersprache und die fehlende Überzeugungskraft um ein Pferd über Bodenmatten oder gar durch ein Planschbecken führen.

Ganz am Anfang der Sequenzen stand die Selbstbeobachtung hinsichtlich der Eindeutigkeit und Deutlichkeit der Signale und wir mussten feststellen, dass uns dies nicht zwangsläufig angeboren ist, sondern durchaus erlernt werden muss. Aber mit den fortlaufenden Übungen wurden wir immer besser und stückchenweise und in kleinen Schritten stellte sich der Erfolg ein. Auch die Genauigkeit der Ausführung verbesserte sich rasch und es war spannend den Lernerfolg auch an den Pferden zu beobachten, denn auch sie hatten mit den kleinen, nicht alltäglichen Herausforderungen zu kämpfen.

Nach eineinhalb Tagen auf dem Allwetterplatz waren wir geschafft, aber sehr zufrieden mit uns und den Pferden. Auch die neuen Ideen haben uns beflügelt und in einem waren wir uns total einig:

Es hat riesig Spaß gemacht und wir werden es wieder machen!