Satzung

Reitverein St. Andreas e.V. 2014 

SATZUNG

§1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Reitverein St. Andreas mit dem Zusatz  "e.V". nach der Eintragung und hat seinen Sitz in München.

§2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO). Zweck des Vereins ist die Förderung des Reitsports.

Dieser Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Pflege und Erhaltung des Pferdes, Erwerb und Anmietung von Reitpferden für Mitglieder, Erstellung und Anmietung von Anlagen zur Ausübung des Reitsports. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die im Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

Mitglieder können natürliche Personen werden. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand durch eine schriftliche Mitteilung entscheidet.

Die ersten drei Monate werden als Probezeit vereinbart, innerhalb der beide Seiten die Mitgliedschaft mit einer Frist von zwei Wochen kurzfristig kündigen können.

Personen, die sich ganz besondere Verdienste um den Reitverein erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer 3⁄4-Mehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§4 Verlust der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss. Der Austritt erfolgt durch eine schriftlich Erklärung an den Vorstand (Vorsitzenden) und ist unter Einhaltung einer Frist von zwei Monaten jeweils nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres möglich.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand durch einen schriftlichen Entscheid, soweit wichtige Gründe für einen Ausschluss vorliegen. Ein Mitglied ist auszuschließen, wenn es mit Beiträgen trotz schriftlicher Mahnung länger als 3 Monate im Rückstand ist.

§5 Beiträge und sonstige Pflichten

Über die Höhe und Fälligkeit der Geldbeträge beschließt die ordentliche Jahresversammlung der Mitglieder. Im übrigen sind die Mitglieder aufgerufen, für den Vereinszweck Spenden zu erbringen.

Die Mitglieder verpflichten sich außerdem zu regelmäßig wiederkehrenden Arbeitsleistungen für den Verein, nämlich zu mindestens 1 x wöchentlich Stall- und Pflegediensten gemäß Einteilung, zur Mithilfe bei Sonderaktionen wie Heuabladen und dgl. Sowie an jährlich bis zu drei allgemeinen Arbeitsdiensten.

§6 Haftungsausschluss

Der Umgang mit Pferden bringt ein erhöhtes Unfallrisiko mit sich, das bei der Ausübung des Reitsports in Kauf genommen werden muss.

Die Teilnahme am Reitbetrieb erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegen Pferdehalter (gleichgültig, ob Verein oder Privatpferdebesitzer), Gruppenführer bei Ausritten, Mitreiter, den Hofbesitzer, die Organisatoren von Veranstaltungen und dergleichen, ist grundsätzlich ausgeschlossen, sofern derartige Ansprüche nicht durch eine Versicherung abgedeckt werden. Bei Vorhandensein von Versicherungsschutz beschränkt sich die Haftung auf die Versicherungsleistung.

Der Haftungsausschluss erfasst alle Ansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrunde, insbesondere Schadensersatzansprüche aus Verschuldens- oder Gefährdungshaftung (wegen arteigenem, tierischen, willkürlichen Verhaltens). Er umfasst alle, d.h. auch solche Ansprüche, die ggf. auf eine Krankenkasse oder einen Sozialversicherungsträger übergehen können. Jedes Vereinsmitglied ist angehalten, eine Privathaftpflicht- und Unfallversicherung abzuschließen.

§7 Organe und Einrichtungen

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer der Wahlperiode zwei vom Vorstand unabhängige Kassenprüfer, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Kassen- und Revisionsbericht erstatten.

§8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassier und wird von der Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von drei Jahren gewählt. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassier. Der Verein wird nach außen hin jeweils durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

§9 Mitgliederversammlung

Die in den ersten zwei Monaten eines Jahres stattfindende ordentliche Mitgliederversammlung beschließt die Beiträge, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes und über Satzungsänderungen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes oder 1⁄4 der Mitglieder einzuberufen. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden. Die Einladung erfolgt durch Übersendung eines einfachen Briefes an die letztgenannte Anschrift der Vereinsmitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

Die Einladungsfrist beträgt eine Woche; für die Berechnung der Frist ist die Absendung des Einladungsbriefes maßgebend. Über die Mitgliederversammlung ist eine vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.

§10 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zwecke mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Die Versammlung beschließt auch über die Art der Liquidation und die Verwertung des verbleibenden Vermögens. Etwaige Überschüsse oder sonstige Gewinne dürfen nur für Vereinszwecke verwendet werden.

§ 11 Verwendung etwaiger Überschüsse

Die Mitglieder erhalten keinen Gewinnanteil und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nicht mehr als ihre geleisteten Bareinlagen und den gemeinen Wert gegebener Sacheinlagen zurück. Mitgliederbeiträge und Spenden werden in keinem Falle zurückerstattet.

Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder im Wegfall seines bisherigen Zweckes füllt das Vermögen, soweit es die einbezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an den Tierschutzverein München e.V. mit der Auflage, das erhaltene Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwendet. Ztt den einbezahlten Kapitaleinlagen und geleisteten Sacheinlagen gehören nicht Mitgliederbeiträge und Spenden.

Großhelfendorf, August 2016